Kunstpreis 2019: Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende April


„Die sieben Sachen der Flucht“ machten Till Hausmann 2017 zum Preisträger. Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis


EN-Kreis. Zeichnungen, Fotografien und Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen - Vieles ist möglich, wenn es um die Bewerbung für den EN-Kunstpreis 2019 geht. Noch bis Dienstag, 30. April, haben Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst die Chance, sich mit ideenreichen und kreativen Werken um die vom Ennepe-Ruhr-Kreis ausgeschriebene Auszeichnung zu bewerben. Die Werke sollen einen Bezug zum diesjährigen Thema haben, es lautet "Verortung/Heimat".

 

"Teilnehmen können qualifizierte Künstlerinnen und Künstler, die mindestens 21 Jahre alt sind. Die Qualifizierung kann durch eine akademische Ausbildung sowie Ausstellungen oder Engagement im professionellen Rahmen nachgewiesen werden. Die Arbeiten sollen nicht älter als 3 Jahre sein. Auch Gruppenbeiträge sind zugelassen", erläutert Claudia Breitenborn, zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, die Rahmenbedingungen. Zudem gilt: Wer dabei sein möchte, muss im Kreis wohnen, hier geboren sein oder eine längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause gewesen sein.

 

Eingereicht werden können Fotos, Skizzen oder Entwürfe von bis zu drei Arbeiten. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch ein Anschreiben mit Angaben zur persönlichen Bindung an den Ennepe-Ruhr-Kreis, Erläuterungen zum Themenbezug und eine Biographie inklusive Publikations- und Ausstellungsliste der letzten drei bis vier Jahre. Die Kunstwerke müssen mit dem Namen des Künstlers sowie Titel, Jahr, Technik und den Maßen der Arbeiten versehen sein.

 

Aus allen Einsendungen wählt eine Jury unter Leitung von Christoph Kohl, Institutsleiter des Märkischen Museums Witten, Werke von 20 Künstlerinnen und Künstlern aus. Diese werden im Oktober im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen ausgestellt und in einem Katalog öffentlichkeitswirksam präsentiert.

 

Darüber hinaus vergibt die Jury drei gleichberechtigte Preise. "Diese sind mit jeweils 1.000 Euro sowie der Möglichkeit einer Gemeinschaftsausstellung dotiert. Schauplatz dafür ist 2020 das Stadtmuseum Hattingen", erläutert Breitenborn. Die Vergabe des EN-Kunstpreises ist im Rahmen einer Vernissage am Sonntag, 29. September, im LWL-Industriemuseum Henrichshütte geplant.

 

Details der Ausschreibung finden sich auf der Internetseite des Ennepe-Ruhr-Kreises (www.en-kreis.de). Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Claudia Breitenborn vom Fachbereich Finanzen, Kreisentwicklung und Bildung, Tel.: 02336/93 2247, Email: .

 

Stichwort Kunstpreis Ennepe-Ruhr

Der Kunstpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben. An den ersten vier Ausschreibungen haben sich gut 370 Künstler mit mehr als 1.100 Werken beteiligt. Vor zwei Jahren hießen die gleichberechtigten Preisträger Till Hausmann (Düsseldorf/Schwelm), die Gruppe Leuchtstoff (Witten) und Philipp Valenta (Hildesheim/Hattingen). Ihre Arbeiten "Die sieben Sachen der Flucht" und "Two Tales sowie "Dinge, die in Freiheit passieren" und "Limited Access". überzeugten die Jury mit Blick auf die seinerzeitige thematische Vorgabe "Freiheit" am stärksten.

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