Hattingen fairführt - Erste Faire Stadtschokolade für Hattingen


Symbolbild

Jetzt gibt es für alle Menschen, die mit ihrem Konsum zu einer gerechteren Welt beitragen wollen, eine süße Überraschung: Die erste fair gehandelte original Hattinger Schokolade!


Immer wieder stellen sich die Mitglieder der Hattinger Fairtrade-Steuerungsgruppe die Frage: Wie gewinnen wir in der Fairtrade Stadt Hattingen die Menschen für fair gehandelte und möglichst ökologisch hergestellte Produkte? Sie wurden auf einem Fairtrade-Vernetzungstreffen in Köln im Sommer inspiriert, auch in Hattingen für fair gehandelte Schokolade zu werben und stellen nun die erste „Faire Schokolade Hattingen“ vor.


Unter der Federführung von Ute Heinrichs entwickelten die Fairtrade-Aktiven das individuelle Hattinger Erscheinungsbild. Die Umverpackung für die 100-Gramm-Tafeln, die u.a. im Weltladen El Camino, St. Georgs-Str. 4, angeboten werden, schmückt ein handgemaltes Bild mit Altstadtmotiven wie Bügeleisenhaus, St. Georgs-Kirche, Altem Rathaus etc.. Dieses wurde von der Künstlerin Sabine Hauke aus Hattingen gemalt. Die „Faire Schokolade Hattingen“ gibt es sowohl als Vollmilchschokolade als auch als Zartbitterschokolade. Alle Zutaten sind zu 100 Prozent fair gehandelt.

Die GEPA als Fairtrade-Importeur produziert die Schokolade. Der Kakao kommt von Kooperative KONAFCOOP aus Kamerun. Ute Heinrichs vom Weltladen El Camino: "Faire Preise für Kakao bewirken dort unmittelbar, dass die Betriebe der Kleinbauern eine Zukunft haben und ihre Kinder zur Schule zu schicken können anstatt auf die Kakaoplantagen."


Schokolade ist eine der beliebtesten Süßigkeiten der Welt. In Deutschland entspricht der jährliche Verbrauch etwa 100 Tafeln pro Person. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Millionen Kakaobäuerinnen und Kakaobauern produzieren unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Kakaobauernfamilien sind von einem existenzsichernden Einkommen weit entfernt und leben in Armut, oft deutlich unter der absoluten Armutsgrenze von 1,10 Euro/Tag. Ausbeuterische Kinderarbeit ist vor allem in Westafrika weit verbreitet. Hier bietet der faire Handel ein ganzheitliches Konzept, das Kleinbauernfamilien eine Alternative bietet.

Georg Hedwig, Sprecher der Hattinger Fairtrade Steuerungsgruppe: „Ich würde mich freuen, wenn es uns gelänge, mit der Hattinger Schokolade sowohl für die Stadt Hattingen als auch für den Fairen Handel erfolgreich zu werben.“


(Georg Hedwig -- für die Steuerungsgruppe Hattingen)

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