FlussGeschichte(n)



Ausstellung "FlussGeschichte(n)"

FLUSSGESCHICHTE(N) —

DAS RUHRTAL IM WANDEL DER ZEIT

Das Tal der Ruhr hat sich in den letzten 200 Jahren gravierend verändert. Die Wurzeln dieser Region liegen in der Zeit Karls des Großen im 9. Jahrhundert. Erste Klöster und Kirchen entstehen, im Mittelalter folgen Burgen und Adelssitze. Bereits im 16. Jahrhundert lassen sich die Anfänge des Bergbaus und der Metallverarbeitung feststellen und mit der Industrialisierung an der Schwelle zum 19. Jahrhundert verändert sich die spannende Flusslandschaft gravierend.

Bergbau, Ruhrschifffahrt und Eisenbahn sind die Motoren des Wandels. Aus dem reißenden Gebirgsfluss wird ein gezähmter Industriefluss mit massiven Auswirkungen auf Fauna und Flora, eingezwängt durch Wehre, Mühlen, Schleusen und Stauseen. 

Die Ausstellung wird bis Ende August präsentiert und möchte neugierig machen auf eine interessante Natur- und Kulturlandschaft im permanenten Wandel und auf einen „fischreichen, sauberen, geschichtssatten, sagenhaften schönen Fluss“, wie es der Journalist Jörg Bartel im Jahr 2008 über „seine“ Ruhr formuliert hat. 

Heute ist das Ruhrtal eine attraktive touristische Adresse - auch dazu erzählen wir die Geschichten. Was fehlt noch an der Ruhr? Die Menschen haben ihr kein Denkmal gesetzt, keine Lieder komponiert — „warum ist es an der Ruhr so schön“ oder ähnliches. Keine imposanten Bilder gemalt. Oder vielleicht doch? Lassen Sie sich überraschen!

Aufgrund der aktuellen Coronabeschränkungen stellen wir Ihnen die Themenbereiche der Ausstellung vorerst digital vor.




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