Umgebungslärm

Lärmminderungsplanung

Übersichtskarte HattingenUmgebungslärmrichtlinie:
Umgebungslärm ist eines der größten Umweltprobleme in Europa. Das Europäische Parlament und der Rat haben daher im Jahr 2002 die Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) verabschiedet. Unter Umgebungslärm versteht man dabei Lärm der durch Straßenverkehr, Eisenbahnverkehr, Flugverkehr, Industrie und Binnen- oder Seeschifffahrt hervorgerufen wird.
Ziel dieser Richtlinie ist ein einheitliches Konzept zur Bewertung des Umgebungslärms und gleichzeitig sollen die Lärmauswirkungen auf die Bevölkerung verhindert und vermindert, beziehungsweise es soll ihrem Entstehen vorgebeugt werden.

Vorgehensweise:
Als Grundlagen für das weitere Vorgehen wurden Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen (hierunter fallen nur Bundes- und Landesstraßen) mit einem Verkehrsaufkommen von über drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr erstellt.

Entsprechend den genannten Kriterien wurden im Stadtgebiet folgende Straßen untersucht:

  • L 439 (Kohlenstraße) zwischen den Stadtgrenzen Essen und Velbert
  • L 651 (ehemals B 51) (Wuppertaler Straße / Bochumer Straße / Martin-Luther-Straße / Bredenscheider Straße) zwischen den Stadtgrenzen Bochum und Sprockhövel
  • L 705 (Hüttenstraße / August-Bebel-Straße) zwischen L 651 und der Stadtgrenze Bochum
  • L 924 (Nierenhofer Straße) zwischen L 651 und der Stadtgrenze Velbert
  • L 924 (Schulstraße / Blankensteiner Straße) zwischen L 651 und Stadtgrenze Witten

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat im Auftrag des Landes NRW die Kartierung für Gebiete außerhalb von Ballungsräumen vorgenommen. Hierzu gehören Gemeinden, unter anderem auch die Stadt Hattingen, mit weniger als 100.000 Einwohnern.

Auf Grundlage der vorliegenden Lärmkarten hat die Stadt einen Lärmaktionsplan erarbeitet, mit dem den Lärmproblemen und -auswirkungen entgegengewirkt werden soll.


Die Lärmkarten und die Aktionspläne müssen anschließend alle fünf Jahre überprüft und überarbeitet werden.


Auch für die Hauptschienenwege werden Lärmkarten und Aktionspläne erstellt. Die Zuständigkeit für Gebiete außerhalb der Ballungsräume liegt gemäß §47 Bundes-Immissionsschutzgesetz seit dem 01.01.2015 beim Eisenbahnbundesamt (EBA). Die Lärmkarten wurden bereits erstellt. Im Moment erarbeitet das Eisenbahnbundesamt einen Lärmaktionsplan. In einer ersten Phase wurde eine Öffentlichkeitsbeteilgung vom 15.04.2015 bis 30.06.2015 durchgeführt. Interessierte Bürger können sich hierzu auf der Internetseite

www.laermaktionsplanung-schiene.de

informieren.



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