Neue Ausstellung im Stadtmuseum – Hattingen hat KunstGeschichten


Museumsleiterin Gudrun Schwarzer-Jourgens (l.)  und Kunsthistorikerin Agnes Motz (r.) haben unzählige Werke für die Ausstellung gesichtet und ausgewählt.   Fotos: Stadt Hattingen


Hattingen/Ruhr. Viele Schätze schlummern in den Magazinräumen des Stadtmuseums und in öffentlichen städtischen Gebäuden. Die neue Ausstellung im Stadtmuseum „Hattingen hat KunstGeschichten“ macht einige dieser Werke nun der Öffentlichkeit zugänglich.


Vom 21. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 zeigt das Stadtmuseum eine repräsentative Auswahl von Arbeiten aus den Beständen des städtischen Kunstbesitzes. Zu sehen sind Grafiken, Aquarell- und Buntstiftzeichnungen, Fotografien, Arbeiten auf Leinwand sowie Materialcollagen. Gemeinsam haben Museumsleiterin Gudrun Schwarzer-Jourgens und Kunsthistorikerin Agnes Motz unzählige Werke für die Ausstellung gesichtet und ausgewählt. „Wir arbeiten bereits seit etwa einem halben Jahr an dieser Ausstellung“, erklärt die Museumsleiterin. „Die Sammlung der Stadt Hattingen ist sehr umfangreich.“ Unterstützung hatten sie dabei von Auszubildenden der Stadt Hattingen, die sich mit dem Kunstkataster befasst haben und dafür recherchiert, Werke fotografiert und benannt haben. „Damit ist ein großer Anfang hinsichtlich des Kunstkatasters gemacht worden, aber komplett ist es noch nicht“, sagt Gudrun Schwarzer-Jourgens. Wie viele Werke im Besitz der Stadt Hattingen seien, lasse sich noch nicht endgültig beziffern.


Den Grundstock der Sammlung bilden Arbeiten, die von 1980 bis 1986 im Rahmen der städtischen Kunstförderung unter der Prämisse, dass es sich um Werke von profilierten Künstlern und um allgemeinverständliche Objekte aus dem gegenständlichen und abstrakten Bereich handeln solle, angekauft wurden.


Die Werke, die in der Ausstellung gezeigt werden, lassen sich grob in vier Kategorien unterteilen: Arbeiten der Hattinger Kunstförderung, kritische Grafiken, Stadtansichten und Werke aus den bisherigen Wechselausstellungen im Stadtmuseum. Kunsthistorikerin Agnes Motz ist begeistert von der Vielfalt der Kunstwerke. „Ich wusste nicht, dass wir beim Sichten solche Schätze finden würden“, erklärt sie.




Neben der Präsentation wird die Geschichte der Sammlung in ihren Grundzügen dargestellt, von den ersten Ankäufen im Rahmen der städtischen Kunstförderung bis hin zu Schenkungen von Arbeiten einzelner Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen 15 Jahren mit einer Ausstellung im Stadtmuseum vertreten waren.


Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 20. Oktober um 19 Uhr durch Kulturdezernentin Beate Schiffer. Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Führungsangeboten am Sonntag, 5. und 12. November Sonntag, 3. und 17. Dezember um 15 Uhr. Am Sonntag, 26. November lädt ein Familiennachmittag von 15 bis 18 Uhr zum Mitgestalten ein und am Mittwoch, 15. November hält Walter Ollenik, Vorsitzender des Fördervereins des Stadtmuseums um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema „Kunst im öffentlichen Raum“. Am Sonntag, 28. Januar 2018 lädt der Förderverein zum Neujahrsempfang mit Finissage und der letzten offenen Führung ein.


Weitere Informationen gibt es unter (02324) 204 3522 oder -3521.

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