Aktuelle Reden von Bürgermeister Dirk Glaser

Reden

Rede zum Jahresempfang der Stadt Hattingen am 27.01.2018

Meine Damen und Herren,

in unserer Stadt wohnt eine große Kraft, die wir nutzen wollen für die Gestaltung der Zukunft. Dies geht nur miteinander, von Angesicht zu Angesicht! Und es kann dann gelingen, wenn wir uns darauf verständigen, dass eine Stadt mehr ist als Ihre Verwaltung und die politische Vertretung der Bürgerschaft. Hattingen ist mehr als die Summe der Straßen, Gebäude, Arbeitsplätze und Bäume und Feste, Plätze und Kneipen.

Hattingen, das sind wir alle. Junge und Alte, neue Bürger und alteingesessene, Arme und Reiche, Juden und Atheisten, Muslime und Christen, Hindus und Buddhisten und alle anderen gläubigen und säkularen Menschen.

Lassen Sie uns bei aller Unterschiedlichkeit und Individualität 2018 gemeinsam zu einem guten Jahr für unsere Stadt machen.



Einbringung des Haushaltes 2018, 12.10.2017

Noch acht Wochen, meine Damen und Herren, und wir werden hier in diesem Saal den Haushalt 2018 verabschieden. Das mag einem lang oder kurz vorkommen. Kurz, wenn man bedenkt, welche Fülle von Stoff bis dahin gelesen, verstanden, diskutiert werden will und lang, wenn wir bedenken, was in den wenigen Wochen dennoch alles noch passieren kann. Gewerbesteuer-
Nachzahlungen oder Rückerstattungen, Kostenübernahmen oder Kostenbelastungen, Flüchtlingszuweisungen, Zinserhöhungen können das mühsam gefügte Werk des Haushalts in Wanken oder gar zum Einsturz bringen.


Rede zum Jahresempfang der Stadt Hattingen am 28.1.2017

Ich danke Ihnen, dass Sie auch im vergangenem Jahr mit viel Engagement dazu beigetragen haben, unsere Stadt so attraktiv zu erhalten, wie sie ist. Denn attraktiv ist Hattingen zweifelsohne!
Regelmäßig begrüße ich im Rathaus Menschen, die frisch zu uns gezogen sind und ich bin jedes mal beeindruckt, wie gut diese Neubürger über unsere Stadt reden. Und umso mehr schmerzt es mich auf der anderen Seite, dass manche Bürgerinnen und Bürger, die schon lange in Hattingen ihre Heimat haben, dies so nicht sehen oder sehen wollen und nicht gut über ihr Hattingen reden und so manches Haar in der Suppe entdecken. Ich will Beschwerden nicht kleinreden, aber die Schärfe mit der sie manchmal vorgetragen werden, gibt mir schon zu denken.


PDF Statement zu Beginn der Ratssitzung, 1.12.2016

Wenn wir Fehler feststellen und in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung mit gewählten Volksvertretern besprechen, dann sollten wir erwarten können, dass diese Beratungen zum Schutz aller Personen nicht-öffentlich bleiben, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Und diese Untersuchungen dürfen keinen Grund zu Häme und Schmähung sein. Weder in der Zeitung noch in diesem Saal noch sonstwo.

Meine Damen und Herren, ich spreche hier für den gesamten Vorstand und alle Beschäftigten: Wir arbeiten gemeinsam unter schwierigen Bedingungen für unsere Stadt. Angriffe gegen einzelne Vorstandsmitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen uns alle. Konstruktive Kritik ist willkommen, herabwürdigende Kommentierung weisen wir zurück.


PDF Kranzniederlegung am Synagogenplatz zur Er­innerung an die Reichspogromnacht, 9.11.2016

Wenn wir aus der Geschichte lernen wollen, müssen wir erkennen, dass der Kampf für unsere of­fene Gesellschaft auch ein Kampf gegen den Antisemitismus sein muss. Und zwar egal, aus welcher Ecke er kommt. Menschenverachtung, Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Homophobie können wir nicht dulden, gleichgültig wer sie äußert...

... Nach unterschiedlichen Untersuchungen rechnet man mit 30 – 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, die antisemitisch eingestellt sind. Auch unter dem Deckmantel der Israel-Kritik steckt oft knallharter Antisemitismus.

...was erschreckend ist: Immer klarer wird, dass es ideologische Schnittmengen zwischen der extremen Rechten und radikalen Islamisten gibt.

Das ist allerdings nicht neu, sondern die neuen Faschisten und die Radikalislamisten handeln in Tradition der Nazis und arabischer Antisemiten. Ein Verbündeter der Nazis bei der Ver­nichtung der Juden war Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Er wurde im November 1941 erstmals von Adolf Hitler in Berlin empfangen, um mit ihm den (Zitat) „Kampf gegen die jüdische Heimstätte in Palästina“ zu besprechen.


PDF Einbringung des Haushalts 2017, 6.10.2016

Fast ein Jahr nach meinem Amtsantritt als Bürgermeister habe ich heute die Aufgabe, Ihnen den Entwurf des Haushaltsplanes für das kommende Jahr zur Beratung vorzulegen. Ein Jahr Bürgermeister von Hattingen zu sein, ist eine sehr reiche Erfahrung. Reich an Freude, aber auch an Problemen und vor allem an viel Arbeit.


PDF Maikundgebung, 1.5.2016

Wir wollen nicht, dass unsere jungen Menschen schlechtere Chancen im Leben haben, weil hier weniger Geld für Schulen und Bildung, frühkindliche Förderung und berufliche Qualifikation ausgegeben werden kann! Es freut mich außerordentlich, dass auch der DGB den Kampf der notleidenden Kommunen unterstützt!


PDF Einweihung des Holschentors, 30.4.2016

Wir alle freuen uns riesig, dass wir nun endlich und lang erwartet unserer Holschentor, das Zentrum für bürgerschaftliches Engagement in Hattingen eröffnen können und wir freuen uns ebenfalls riesig, dass unser Landesbauminister Michael Groschek heute zu uns gekommen ist, wie er es im vergangenem Sommer versprochen hatte.


PDF Bürgerempfang 20.2.2016

Vieles von dem, was unsere Stadt zusammenhält, was sie liebenswert macht, könnten wir gar nicht bezahlen. Es passiert trotzdem, weil sich Menschen um Menschen kümmern. Weil sich Bürgerinnen und Bürger, ohne nach Lohn zu fragen, engagieren. Bei der Betreuung der Flüchtlinge in Hattingen wird es besonders deutlich....

   Der wahre Grund für die Verarmung unserer Stadt, die dazu führt, dass wir Straßen und Häuser nur noch ungenügend unterhalten können und Schäden entstehen, die unsere Kinder und Enkel beschäftigen werden, liegt in der ungenügenden Finanzausstattung durch Bundes- und Landesregierung. Man kann es nur als Skandal bezeichnen, wie die übergeordneten Ebenen versuchen, die Kosten für allgemein staatliche Aufgaben wie zum Beispiel die Aufnahme von Flüchtlingen oder die Inklusion oder die Leistungen für sozial Schwache nach unten durchzureichen. Für einen Herrn Schäuble im fernen Berlin ist es leicht, sich für eine schwarze Null loben zu lassen, wenn man untergeordnete Ebenen hat, denen man die Kostenlast aufbürden kann! So geht das nicht!...

   Es kann doch nicht sein, dass wir wegen der mangelnden Unterstützung durch Bund und Land den Bürgerinnen und Bürgern quasi als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement in die Tasche greifen. Wer so handelt, spielt ein gefährliches Spiel!...

   Wir leben in einer lebendigen, attraktiven Stadt, in der in den vergangenen Jahren nicht viel verkehrt gemacht worden ist. Hattingen kann sich sehen lassen! Und Hattingen hat noch viele Chancen, die wir gemeinsam entwickeln wollen, Hattingen hat Frauen und Männer, auf die man bauen kann, die anpacken und die sich auch nicht durch Querschüsse ins Bockshorn jagen lassen. Wir wollen und werden uns von den Widrigkeiten, die uns von Bund und Land im Augenblick in den Weg gelegt werden, nicht abhalten lassen, unsere Stadt weiter selbstbewusst zu entwickeln und alle Chancen für Hattingen zu nutzen.






Videobotschaften von Bürgermeister Dirk Glaser

Amtseinführung, 2:56 min., auf vimeo   (Quelle: RuhrkanalNEWS)

Neue Flüchtlingsunterkunft, 1:06 min, auf Facebook

Für die Würde unserer Städte, 0:51 min, auf Facebook

Zur Grundsteuer, auf Facebook



Reden

Rede zum Jahresempfang der Stadt Hattingen am 28.1.2017

Ich danke Ihnen, dass Sie auch im vergangenem Jahr mit viel Engagement dazu beigetragen haben, unsere Stadt so attraktiv zu erhalten, wie sie ist. Denn attraktiv ist Hattingen zweifelsohne!
Regelmäßig begrüße ich im Rathaus Menschen, die frisch zu uns gezogen sind und ich bin jedes mal beeindruckt, wie gut diese Neubürger über unsere Stadt reden. Und umso mehr schmerzt es mich auf der anderen Seite, dass manche Bürgerinnen und Bürger, die schon lange in Hattingen ihre Heimat haben, dies so nicht sehen oder sehen wollen und nicht gut über ihr Hattingen reden und so manches Haar in der Suppe entdecken. Ich will Beschwerden nicht kleinreden, aber die Schärfe mit der sie manchmal vorgetragen werden, gibt mir schon zu denken.


PDF Statement zu Beginn der Ratssitzung, 1.12.2016

Wenn wir Fehler feststellen und in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung mit gewählten Volksvertretern besprechen, dann sollten wir erwarten können, dass diese Beratungen zum Schutz aller Personen nicht-öffentlich bleiben, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Und diese Untersuchungen dürfen keinen Grund zu Häme und Schmähung sein. Weder in der Zeitung noch in diesem Saal noch sonstwo.

Meine Damen und Herren, ich spreche hier für den gesamten Vorstand und alle Beschäftigten: Wir arbeiten gemeinsam unter schwierigen Bedingungen für unsere Stadt. Angriffe gegen einzelne Vorstandsmitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen uns alle. Konstruktive Kritik ist willkommen, herabwürdigende Kommentierung weisen wir zurück.


PDF Kranzniederlegung am Synagogenplatz zur Er­innerung an die Reichspogromnacht, 9.11.2016

Wenn wir aus der Geschichte lernen wollen, müssen wir erkennen, dass der Kampf für unsere of­fene Gesellschaft auch ein Kampf gegen den Antisemitismus sein muss. Und zwar egal, aus welcher Ecke er kommt. Menschenverachtung, Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Homophobie können wir nicht dulden, gleichgültig wer sie äußert...

... Nach unterschiedlichen Untersuchungen rechnet man mit 30 – 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, die antisemitisch eingestellt sind. Auch unter dem Deckmantel der Israel-Kritik steckt oft knallharter Antisemitismus.

...was erschreckend ist: Immer klarer wird, dass es ideologische Schnittmengen zwischen der extremen Rechten und radikalen Islamisten gibt.

Das ist allerdings nicht neu, sondern die neuen Faschisten und die Radikalislamisten handeln in Tradition der Nazis und arabischer Antisemiten. Ein Verbündeter der Nazis bei der Ver­nichtung der Juden war Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Er wurde im November 1941 erstmals von Adolf Hitler in Berlin empfangen, um mit ihm den (Zitat) „Kampf gegen die jüdische Heimstätte in Palästina“ zu besprechen.


PDF Einbringung des Haushalts 2017, 6.10.2016

Fast ein Jahr nach meinem Amtsantritt als Bürgermeister habe ich heute die Aufgabe, Ihnen den Entwurf des Haushaltsplanes für das kommende Jahr zur Beratung vorzulegen. Ein Jahr Bürgermeister von Hattingen zu sein, ist eine sehr reiche Erfahrung. Reich an Freude, aber auch an Problemen und vor allem an viel Arbeit.


PDF Maikundgebung, 1.5.2016

Wir wollen nicht, dass unsere jungen Menschen schlechtere Chancen im Leben haben, weil hier weniger Geld für Schulen und Bildung, frühkindliche Förderung und berufliche Qualifikation ausgegeben werden kann! Es freut mich außerordentlich, dass auch der DGB den Kampf der notleidenden Kommunen unterstützt!


PDF Einweihung des Holschentors, 30.4.2016

Wir alle freuen uns riesig, dass wir nun endlich und lang erwartet unserer Holschentor, das Zentrum für bürgerschaftliches Engagement in Hattingen eröffnen können und wir freuen uns ebenfalls riesig, dass unser Landesbauminister Michael Groschek heute zu uns gekommen ist, wie er es im vergangenem Sommer versprochen hatte.


PDF Bürgerempfang 20.2.2016

Vieles von dem, was unsere Stadt zusammenhält, was sie liebenswert macht, könnten wir gar nicht bezahlen. Es passiert trotzdem, weil sich Menschen um Menschen kümmern. Weil sich Bürgerinnen und Bürger, ohne nach Lohn zu fragen, engagieren. Bei der Betreuung der Flüchtlinge in Hattingen wird es besonders deutlich....

   Der wahre Grund für die Verarmung unserer Stadt, die dazu führt, dass wir Straßen und Häuser nur noch ungenügend unterhalten können und Schäden entstehen, die unsere Kinder und Enkel beschäftigen werden, liegt in der ungenügenden Finanzausstattung durch Bundes- und Landesregierung. Man kann es nur als Skandal bezeichnen, wie die übergeordneten Ebenen versuchen, die Kosten für allgemein staatliche Aufgaben wie zum Beispiel die Aufnahme von Flüchtlingen oder die Inklusion oder die Leistungen für sozial Schwache nach unten durchzureichen. Für einen Herrn Schäuble im fernen Berlin ist es leicht, sich für eine schwarze Null loben zu lassen, wenn man untergeordnete Ebenen hat, denen man die Kostenlast aufbürden kann! So geht das nicht!...

   Es kann doch nicht sein, dass wir wegen der mangelnden Unterstützung durch Bund und Land den Bürgerinnen und Bürgern quasi als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement in die Tasche greifen. Wer so handelt, spielt ein gefährliches Spiel!...

   Wir leben in einer lebendigen, attraktiven Stadt, in der in den vergangenen Jahren nicht viel verkehrt gemacht worden ist. Hattingen kann sich sehen lassen! Und Hattingen hat noch viele Chancen, die wir gemeinsam entwickeln wollen, Hattingen hat Frauen und Männer, auf die man bauen kann, die anpacken und die sich auch nicht durch Querschüsse ins Bockshorn jagen lassen. Wir wollen und werden uns von den Widrigkeiten, die uns von Bund und Land im Augenblick in den Weg gelegt werden, nicht abhalten lassen, unsere Stadt weiter selbstbewusst zu entwickeln und alle Chancen für Hattingen zu nutzen.






Videobotschaften von Bürgermeister Dirk Glaser

Amtseinführung, 2:56 min., auf vimeo   (Quelle: RuhrkanalNEWS)

Neue Flüchtlingsunterkunft, 1:06 min, auf Facebook

Für die Würde unserer Städte, 0:51 min, auf Facebook

Zur Grundsteuer, auf Facebook



Rathaus


Hausadresse:

Rathausplatz 1

45525 Hattingen


Postadresse:

Postfach 80 04 56

45504 Hattingen


Anreisehinweis

SPRECHSTUNDEN 

des bürgermeisters

nach vorheriger Terminabsprache unter Tel. (0 23 24) 204 3000


oder im Rahmen der "Rollenden Bürgersprechstunde"

Stadt Hattingen

Postfach 80 04 56
45504 Hattingen
Tel. +49 (2324) 20 40
E-Mail:


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