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    14. März 2012
    Schwimmoffensive kommt an - Kreismeistertitel wird vergeben
 
 

EN-Kreis. Mehr als zufrieden zeigen sich die Organisatoren des Schwimmwettkampfes der Grundschulen im Ennepe-Ruhr-Kreis: Von 65 Schulen werden in diesem Jahr 25 mit insgesamt 31 Mannschaften an den Start gehen. "Dies ist im Vergleich zu den beiden Vorjahren zwar ein leichter Rückgang, die Resonanz ist aber immer noch sehr gut", sind sich Schulrat Dr. Lothar Borringo und Ursula Dietrich, Geschäftsführerin des Ausschusses für den Schulsport, einig. Im Premierenjahr 2010 hatten sich 26 Schulen mit 35 Mannschaften beteiligt, 2011 waren es 28 Schulen und 37 Mannschaften gewesen.

Insgesamt springen auch 2012 wieder 400 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Kreis in die Schwimmbecken. Die Teilnehmerzahl macht es nötig, die Wettkämpfe aufzuteilen. Schauplätze sind das Hallenbad in Schwelm (Mittwoch, 14. März/19 Mannschaften aus Ennepetal, Gevelsberg, Herdecke und Schwelm) und das Hallenbad am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter (Mittwoch, 21. März/12 Mannschaften aus Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten).

"Jede Mannschaft besteht aus mindestens acht und höchstens zwölf Kindern. Zudem gilt die Vor-gabe: mindestens drei Mädchen, mindestens drei Jungen. Für die Wertung werden die Ergebnis-se von fünf Staffelrennen berücksichtigt. Zu absolvieren sind eine Tauchstaffel, eine Rückenstaffel, eine Freistilstaffel und eine T-Shirtstaffel sowie sechsminütiges Dauerschwimmen", skizziert Borringo die Regeln.

Titelverteidiger ist die Wittener Grundschule Hüllberg. Der diesjährige Kreismeister qualifiziert sich für die Meisterschaft im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese findet am 9. Mai statt.

Hintergrund der landesweiten Schwimmoffensive ist die Tatsache, dass immer mehr Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit nicht schwimmen können. "Die steigende Zahl von Nichtschwimmern macht Badeunfälle und Zwischenfälle beim Spielen im Wasser wahrscheinlicher. Hier soll gegensteuert werden. Damit wieder mehr Kinder schwimmen lernen, setzen die Initiatoren neben dem Wettkampfanreiz für Grundschulen auch auf Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern. Zusätzlich werden umfangreiche Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt", so Borringo.

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