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Foto: MusikinstrumentensammlungWasserburg Haus Kemnade

Die Wasserburg Haus Kemnade beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung barocker Ausstattungsstücke, darunter figürlich gestaltete Kamine und hölzerner Deckenornamente. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Musikinstrumente - zusammengetragen vom Bochumer Musiker Hans Grumbt - aus der Zeit vom 16. bis 20. Jahrhundert. Ebenfalls von einem Privatmann stammt die "ostasiatische Kunstsammlung Ehrich".

Unweit der Wasserburg Kemnade ist das Bauernhausmuseum in einem Vierständer-Fachwerkhaus untergebracht. Um 1800 erbaut, diente es einst als Meierei. Um es vor dem Verfall zu bewahren, wurde es Anfang der 1970er Jahre zerlegt und an seinem heutigen Standort wieder aufgebaut. Das Museum dokumentiert ländliche Kultur und zeigt bäuerliches Gerät sowie Möbel des 16. und 18. Jahrhunderts aus Westfalen und dem Bergischen Land. Besucher können unter anderem ein originalgetreues Kinderzimmer und eine Spinnstube besichtigen.

Seit April 2005 bereichert die Schatzkammer Kemnade die Museumslandschaft auf Haus Kemnade. Im Mittelpunkt des Museums steht eine der größten Spardosensammlungen Deutschlands. Vom ältesten deutschen Sparschwein aus dem 13. Jahrhundert bis zur venezianischen Ballusterdose aus edlem Porzellan, von mechanischen Gussspardosen bis zu filigranen Sparbehälter aus Silber und Gold finden sich hier alle denkbaren Spargefäße.

Neben dem Sparen bildet die Entwicklung und Geschichte der Zahlungsmittel und des Geldes einen weiteren Schwerpunkt. Traditionelles Naturalgeld wie Muschelketten und Teeziegel sind ebenso zu bestaunen wie mittelalterliche Geldtruhen und zierliche Portmonees.

Kontakt:

An der Kemnade 10
45527 Hattingen
(0 23 24) 3 02 68
Externer Link www.bochum.de/museum
museum@bochum.de

Mai - Oktober:
Di. - So. 12 - 18 Uhr
November - April (nur Haus Kemnade):
Di. - So. 11 - 17 Uhr
Eintritt: frei

Buslinien SB37, CE31, “Steinenhaus”